Amerikanisches und britisches Englisch - Unterschiede

Das Amerikanische Englisch wird mit mehr als 320 Millionen Muttersprachlern aus den USA und Kanada von mehr Menschen gesprochen als das Britische und durch das amerikanisch dominierte Internet nimmt die Verbreitung dieser Sprachvariante rapide zu.

Amerikanisches Englisch (AE) unterscheidet sich vom Britischen Englisch (BE) hauptsächlich in der Aussprache und Teilen des Wortschatzes, in einigen Fällen auch in der Grammatik und der Rechtschreibung. Viele Wörter, die in britischer Rechtschreibung auf "-re" enden, werden in den USA mit "-er" geschrieben, z. B. "centre/center", "meagre/meager" usw.

Die britische Endung "-our" entspricht dem amerikanischen "-or" in Wörtern wie colour/color und favour/favor. In einigen Wörtern entspricht das britische "-ce" dem amerikanischen "-se", z.B. "licence/license" und "defence/defense", aber wo der Amerikaner "practice" sowohl für das Nomen als auch für das Verb verwendet, schreibt der Brite "practice" für das Nomen und "practise" für das Verb.

Eine der auffälligsten Eigenschaften ist das so genannte Flapping: im Amerikanischen wird ein "t" oder "tt" zwischen zwei Vokalen wie ein kaum hörbares, stimmloses "d" ausgesprochen. Ebenfalls weit verbreitet ist das Zusammenziehen bzw. "Verschlucken" einzelner Silben; so wird z.B. "probably" oft als "probly" oder sogar "prolly" ausgesprochen, und "February" als "Febury".


Lesson  >
  2  3  4  5  6

 




Unser Kanal:

 


Zurück